ETH Zukunftsblog: Ein Update für den Selbstversorgungsgrad

Ob nur die Publikation eines Meinungsartikels auf dem Zukunftsblog oder die Ernennung zum Professor für nachhaltige Agrarökosysteme… die @ETH muss es ja wissen.

Im Nachgang zu den Abstimmungen über die Pestizid- und Trinkwasser Initiative konnte ich auf dem ETH Zukunftsblog auf ein häufiges Argument in der Agrarpolitik eingehen; den Selbstversorgungsgrad. Oft kommt wie aus der Pistole geschossen die Zahl von 60 % wenn es um mehr Ökologie in der Landwirtschaft geht. Intuitiv denken viele das sei schon wenig und dürfe nicht weiter zurückgehen. Ich versuche aufzuzeigen, dass dieser Schweiz-weite Durchschnitt sehr verwirrklich ist und die eigentliche Selbstversorgung kaum tiefer sein könnte. Wir importieren nämlich 2-3 fossile Energieeinheiten für jede Nahrungskalorie die in der Schweiz produziert wird. Erst wenn die heutigen Herausforderungen in dieser Kennzahl für die Landwirtschaft berücksichtigt werden, wird es klar, dass die Lösungen von Klimabuur absolut sinnvoll und nötig sind.

Mit Kohle gegen den Klimawandel

Das Urner Wochenblatt hat am 12. Juni über unser mögliches Forschungsprojekt zur Anwendung von Pflanzenkohle berichtet.

Schade hat tags drauf der Kanton Uri das CO₂-Gesetz trotzdem abgelehnt. Das wäre ein schönes Beispiel wie Klimaschutz eine Chance für die ländliche Bevölkerung sein könnte.

Quiz #2 – Was fehlt?

Das Bild zeigt ein schöne und relativ diverse Agrarlandschaft bei Dübendorf. Doch was fehlt an diesem steilen Bord? Wie können da die Erosionsschäden vermindert, Kohlenstoff gespeichert und die Biodiversität gefördert werden?

Klimabuur geht online! Die Landwirtschaft braucht eine Fitnesskuur vom Klimabuur… mit deutlich mehr Bäumen und Sträucher in der Landschaft.